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Im Simplease-Blog schreiben wir über Design, Web-Entwicklung und unser Leben als Selbstständige.

Kurze Anleitung zu mehr Kreativität

von Stefan Rössler am 4. Juni 2012

3 Kommentare zuletzt von Peter Reitz

Wo kommt eigentlich Kreativität her? Ich meine nicht diese „lass-es-uns-bunt-anmalen-dann-ist-es-kreativ“-Kreativität – ich spreche von „echter“ Kreativität. Und was ist echte Kreativität? Die Fähigkeit, etwas zu kreieren, etwas Neues zu erschaffen.

Jeder der selbst „erschafft“, egal ob als Designer, Autor, Regisseur, Programmierer oder als irgendeine andere Art „Kreativer“, kennt das Problem: Die Gedanken drehen sich ständig im Kreis und man erlebt das, was man Denkblockade nennen könnte. weiterlesen

Woran wir glauben: Die 5 Simplease-Werte

von Markus Pirker am 28. Mai 2012

Wir waren vor kurzem auf Büro-Suche und haben uns unter anderem auch nach Agenturen umgesehen, die Ihre Büroräume gerne mit anderen Firmen teilen würden. Zu dem ganzen Prozedere gehörte auch, dass wir anderen Unternehmen über unser Geschäftsfeld und unsere Firmenphilosophie erzählten. Das war gar nicht so einfach, wie wir nachträglich festgestellt haben. Als wir uns beim Geschäftsführer einer Event-Agentur verabschiedeten meinte dieser:

„Ihr seid coole Jungs und meint das mit der Benutzerfreundlichkeit offenbar ernst, an eurer Vision solltet ihr aber noch arbeiten…“

Ich kann mich noch erinnern, dass ich mir damals gedacht habe, dass unsere Vision so schlecht nicht sein kann, wenn wir seit 2 Jahren durch Auftragsarbeit überleben können. Einige Wochen später fiel mir das Buch von Zappos Gründer Tony Hsie in die Hand. weiterlesen

Usability für Web-Developer: Unterricht an der FH Salzburg

von Stefan Rössler am 22. Mai 2012

2 Kommentare zuletzt von Markus

Markus und ich waren letzte Woche an der FH Salzburg, um dort einen 2-Tages-Workshop zum Thema Usability und user-zentriertes Design für Web-Anwendungen durchzuführen. Wir durften eine 11-köpfige Gruppe von Studierenden unterrichten, die kurz vor dem Abschluss ihres Bakkalaureats im Studiengang MultiMediaTechnology stehen.

Es gab gleich mehrere Besonderheiten an diesem Unterricht. Erstens war es das erste Mal, dass wir nicht an unserer FH – der FH Joanneum – unterrichteten, zweitens waren die Studenten keine Designer sondern Programmierer und drittens hatte wir zwei volle Tage zu gestalten, was uns vor die bislang unbekannte Aufgabe stellte, den Unterricht im Vorfeld planen zu müssen. weiterlesen

Kritik ist nur sinnvoll, wenn du sie mit Zucker überziehst

von Stefan Rössler am 10. April 2012

2 Kommentare zuletzt von Stefan

[Imagine] is anti-religious, anti-nationalistic, anti-conventional, anti-capitalistic … but because it is sugar-coated, it is accepted. John Lennon

Einige von euch haben bestimmt schon davon gehört, wie man richtig Kritik gibt: Man beginnt mit etwas Positivem, erwähnt dann einen kleinen Kritikpunkt, fährt mit Lob fort ehe man die eigentliche Kritik bringt und lobt am Ende noch einmal die Arbeit oder das Verhalten des Anderen. So weit, so gut. Leider funktioniert diese Art der Kritik in der Praxis nicht. weiterlesen

Benutzer-Interviews: Wie man das Rätselraten aus dem Design-Prozess entfernt

von Stefan Rössler am 2. April 2012

Der Erfolg eines Designs hängt davon ab, wie gut es die Bedürfnisse der Benutzer erfüllt. Ganz egal wie talentiert ein Designer ist, ohne eine klare und umfassende Kenntnis der Benutzer und ihrer Probleme, hat er oder sie wenig bis gar keine Chancen, das Leben dieser Menschen zu verbessern.

In diesem Artikel erkläre ich, wie wir Benutzer-Interviews führen, verrate worauf wir dabei achten und gebe Hinweise, die man beachten sollte, wenn man selbst Interviews führen will. Dieser Artikel ist für jeden, der das Rätselraten aus seinem Design-Prozess entfernen möchte und sich zum Ziel gesetzt hat, die Welt nicht nur schöner sondern besser zu machen. weiterlesen

Eine perfekte Erfahrung

von Markus Pirker am 29. März 2012

2 Kommentare zuletzt von Markus

Graz. Post-Amt Berliner Ring. Ein Kunde, zwei Mitarbeiter, ein Fernseher. Tennis, Wohnzimmer-Lautstärke. weiterlesen

Sei stolz auf deine Fehler

von Stefan Rössler am 29. März 2012

4 Kommentare zuletzt von Stefan

„Wenn man nichts falsch machen darf, ist es schwierig, etwas richtig zu machen.“ – Mario Bellini

Der beste Weg etwas Neues zu lernen, ist einen Fehler zu machen. Egal ob als Selbstständiger oder Angestellter – wirklich gut wird man nur, wenn man in einem Umfeld lebt und arbeitet, in dem man keine Angst davor haben muss, einen Fehler zu machen. weiterlesen

Website Usability-Test in 15 Minuten: carsharing.at

von Markus Pirker am 26. März 2012

2 Kommentare zuletzt von Markus

Die Startseite von www.carsharing.atWir waren letzte Woche am Barcamp in Salzburg und haben dort für die Teilnehmer die Website von carsharing.at live getestet. Ziel der ganzen Sache war zu zeigen, dass solche Guerilla Usability-Tests immer Erfolg liefern und weder teuer noch zeitaufwendig sein müssen. Wir hatten für unseren Test 15 Minuten Zeit und haben trotzdem einiges gefunden. weiterlesen

Die größte Versuchung eines Designers

von Stefan Rössler am 14. März 2012

„It’s a very strange thing for a designer to say, but one of the things that really irritates me in products is when I’m aware of designers wagging their tails in my face.“ Sir Jonathan Ive

So lautet der erste Teil der Antwort von Apple’s Jonathan Ive auf die Frage, wie er wissen kann, dass er bei seiner Arbeit Erfolg hatte. Der zweite Teil der Antwort lautet, dass einfache Objekte das Ziel sind. Objekte, die man sich auf keine andere Weise vorstellen kann. weiterlesen

Just-in-time vs. Just-in-case

von Stefan Rössler am 13. März 2012

Es gibt 2 verschiedene Arten von Menschen: Die einen machen/lernen/kaufen was sie gerade brauchen (just-in-time) und die anderen machen/lernen/kaufen was sie eventuell brauchen könnten (just-in-case). Werft einen Blick darauf, wie viel Zeug ihr besitzt und ihr wisst, welcher dieser beiden Menschen ihr seid.

Gut, der Unterschied ist in Wirklichkeit nicht so klar wie im ersten Satz beschrieben, aber es gibt zumindest die beiden Philosophien just-in-time und just-in-case. Damit ihr gute Entscheidungen treffen könnt, solltet ihr euch bewusst sein, ob ihr eher zum Einen oder zum Anderen tendiert. Vor allem Diskussionen mit anderen Menschen sind wesentlich einfacher zu führen, wenn ihr euch darüber im Klaren seid, welchen der beiden Philosophien die Beteiligten angehören. weiterlesen

Die Verantwortung eines Designers

von Stefan Rössler am 1. März 2012

Als Designer haben wir einen großen Einfluss darauf, wie Menschen unsere Produkte und Services wahrnehmen. Wir haben dafür 2 unterschiedliche Möglichkeiten. Den wahrnehmbaren Wert oder den wahren Wert eines Produktes steigern. Es liegt in unserer Verantwortung, dass die Produkte und Services, die wir gestalten, nicht besser aussehen als sie wirklich sind. Oder anders gesagt, dass wir uns nicht zuerst darauf konzentrieren, schöne Verpackungen zu gestalten, sondern zuvor darum kümmern, den Inhalt dieser Pakete erstklassig zu machen.

Design ist nicht nur, wie etwas aussieht und wie es sich anfühlt, sondern vor allem wie etwas funktioniert. Als Designer kommen wir teilweise mit Auftraggebern in Kontakt, die uns Geld dafür bezahlen, ihr Produkt oder ihre Dienstleistung attraktiv aussehen zu lassen. Damit Designer in Zukunft ernst genommen werden, müssen wir unseren zukünftigen Auftraggebern klarmachen, dass wir nicht nur Makeup-Artists sind, die Dinge schön anmalen, sondern mit unseren Fähigkeiten einen Einfluss auf ihr Produkt nehmen können. Einen Einfluss, der einen echten Vorteil für die Kunden unserer Auftraggeber bedeutet. weiterlesen

Szenarios: Drehbücher für Designer + Praxisbeispiel

von Stefan Rössler am 22. Februar 2012

Was ist der beste Weg um mit einem neuen Design zu beginnen? Egal ob wir eine neue Software entwickeln, den Aufbau eine Webseite planen oder eine Dienstleistung gestalten wollen – alles beginnt mit einer Geschichte. Eine Geschichte, die beschreibt wie unsere Benutzer eine perfekte Lösung verwenden, wie es ihnen dabei geht und was sie sich dabei denken.

In der frühen Phase eines Projekts werden diese Geschichten von Interaction-Designern als Kontext-Szenarios bezeichnet. Diese Szenarios sind optimistische Erzählungen, welche das Verhalten unserer Benutzer und unserer Lösung beschreiben und uns etwas über die Motivationen und Ziele dieser Menschen verraten. Kontext-Szenarios sind für Designer dasselbe, wie Drehbücher für Filmemacher. weiterlesen

4 Bücher, die mich stark beeinflusst haben

von Stefan Rössler am 7. Februar 2012

4 Kommentare zuletzt von Stefan

Philipp hat in einem Kommentar, den Vorschlag gemacht, dass wir vielleicht eine Literaturempfehlung geben. Ich mochte die Idee sofort, weil ich denke, dass Bücher einen starken Einfluss auf unser Leben haben und die einzigartige Möglichkeit bieten, die Gedankenwelt einiger der schlausten Menschen der Welt kennenzulernen. Für diesen Artikel habe ich deshalb 4 Bücher ausgesucht, die einen besonders großen Einfluss auf mich hatten und haben. weiterlesen

6 Ideen um die eigene Produktivität zu steigern

von Stefan Rössler am 6. Februar 2012

3 Kommentare zuletzt von Walter

In diesem Artikel beschreibe ich kurz 6 Ideen, wie man die eigene Produktivität steigern kann. Die Liste ist nicht vollständig und nur eine Ansammlung einiger Gedanken. Natürlich funktionieren die meisten Ideen auch nur für Menschen, die den Großteil ihres Tages vor dem Computer verbringen und etwas „kreieren“ müssen, um ihre Brötchen zu verdienen. Für manche Berufsgruppen, wie z.B. Angestellte in Call-Center, wären meine Tipps wohl eher so etwas wie Arbeitsverweigerung und das Gegenteil von dem, was ich damit eigentlich bewirken will. weiterlesen

Google kennt den Unterschied zwischen Designer und Künstler

von Stefan Rössler am 26. Januar 2012

Wenn man das Aussehen von Google Chrome ändern will, kann man zwischen „Designs“ von Google und von Künstlern wählen. Das ist aus zwei Gründen interessant: weiterlesen

Wie man Text im Web auf ein Grundlinienraster setzt

von Stefan Rössler am 24. Januar 2012

7 Kommentare zuletzt von Thomas

In diesem Artikel werde ich 2 Methoden vorstellen, wir ihr Text im Web auf ein Grundlinienraster setzen könnt. Ich zeige zuerst eine Methode, welche der Buchtypografie nahe steht und präsentiere dann eine abgewandelte Form, die speziell für Texte im Web, bessere Ergebnisse liefert. weiterlesen

Update zu unserem Rastersystem für Webdesign im Browser

von Stefan Rössler am 19. Januar 2012

6 Kommentare zuletzt von Siegi

Für jeden, der sich für unser Rastersystem interessiert, haben wir ein kleines Update: Wir haben mittlerweile einen Weg gefunden, wie man ein Rastersystem entwickelt, dass sich an die Breite des Fensters anpasst, und wir haben dieses Raster vorläufig verwendet, um ein einfaches Blog-Layout zu entwickeln. Jetzt gibt es eine erste echte Demo unseres Rastersystems. weiterlesen

Responsive Blog-Layout mit flexiblem Rastersystem

von Stefan Rössler am 14. Januar 2012

1 Kommentar von Ralph Segert

Vor kurzem haben wir ein flexibles Rastersystem entwickelt, mit dem wir unsere Webseiten in Zukunft direkt im Browser gestalten können. Bevor der versprochene Artikel zur Mikrotypografie kommt, beschreibe ich kurz, wie wir mit unserem Rastersystem ein Blog-Layout machen können.

Wer einen Blick auf das Endergebnis dieses Artikels wirft, wird sehen, dass es nur um das grundlegende Layout des Blogs geht. Mit Dingen, wie Schrift, Schriftgrößen und vertikalen Abständen befassen wir uns im kommenden Artikel. Für diese Übung sieht unser gewünschtes Ergebnis ca. so aus: weiterlesen

Flexibles Rastersystem für Responsive-Webdesign im Browser

von Stefan Rössler am 9. Januar 2012

6 Kommentare zuletzt von Stefan Rössler

Seit unsere Webseiten mit mobilen Geräten aufgerufen werden, genügt es nicht mehr ein einziges Layout zu entwickeln. Die Anforderungen an eine zeitgemäße Seite sind spätestens seit iPhone & Co. so vielfältig, dass ein Photoshop-Entwurf lange nicht mehr zeigen kann, wie das Design bei den verschiedenen Bildschirm-Auflösungen reagieren soll.

Als Interface-Designer müssen wir lernen mit dieser Herausforderung umzugehen, um unseren Benutzern ein erstklassiges Erlebnis bieten zu können. Am einfachsten geht das, wenn wir anfangen unsere Webseiten im Browser zu designen. Wie das geht und wie wir auch im Browser in den Genuss eines Rastersystems kommen, beschreibe ich in diesem Artikel. weiterlesen

Im Klartext: Wie schreibt man Angebote für Kreativ-Dienstleistungen

von Stefan Rössler am 6. Januar 2012

7 Kommentare zuletzt von Stefan

Egal ob Designer, Texter oder Programmierer – als Kreative ein Angebot zu schreiben, stellt uns vor eine schwierige Aufgabe. Wir müssen unseren Arbeitsaufwand schätzen und einen Projektplan für Arbeiten erstellen, die wir erst in einigen Wochen oder Monaten machen werden.

Wie soll man z.B. den Arbeitsaufwand für die Programmierung einer Webseite schätzen, wenn man noch nicht weiß, wie das User Interface aussehen wird? Wie soll man das User Interface entwickeln, wenn man noch nicht weiß, was sich die Benutzer der Webseite erwarten? Wie soll man wissen, was sich die Benutzer erwarten, wenn man noch nicht mit ihnen gesprochen hat? Und vor allem: Wie soll man das alles in einem Angebot erkären? weiterlesen

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