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Im Simplease-Blog schreiben wir über Design, Web-Entwicklung und unser Leben als Selbstständige.

Sag mir, was es kostet

von Stefan Rössler am 21. Januar 2014

1 Kommentar von David Strauß

Angebote für (Kreativ)-Dienstleistungen sollten vor allem Eines sein: kurz und knapp. Die Praxis sieht leider anders aus.

Oft sitzt man Tage an einem Angebot, um seine Leistung bis ins kleinste Detail zu beschreiben, obwohl das in Wahrheit niemand von einem verlangt.

Man selbst meint, man müsse das tun. Warum? Weil das Angebot eine wichtige Entscheidungsgrundlage für einen Auftraggeber bzw. Kunden ist. Falsch. Das Angebot ist ein totes Dokument, bei dem es nur um eine einzige Sache geht, den Preis.

Verkauft müssen wir unseren Service lange vor dem Schreiben eines Angebots haben. Am besten in einem persönlichen Gespräch, in dem sich unser Gegenüber davon überzeugen konnte, dass wir ihm von Nutzen sein werden.

Das Wie verkaufen wir in Meetings, Workshops und Präsentationen. Im Angebot sagen wir nur noch, was wir verkaufen und am aller wichtigsten, wie viel es kosten wird.

Ich erinnere mich auf diese Weise selbst, denn morgen werde ich wieder ein Angebot schreiben. Es bleibt abzuwarten, wie gut ich meinen eigenen Ratschlag befolgen kann ;)

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Bisher 1 Kommentar

  1. David Strauß24. Januar 2014

    Wir schreiben bei umfangreichen Projekten, wo es viel Funktionalität gibt, teilweise sehr umfangreiche Angebote. Wir listen dabei jede gewünschte Funktion einzeln auf und schätzen ihren Aufwand. Der Kunde kann dann transparent sehen welche Teile am aufwendigsten sind und darauf reagieren. Im Grunde ist es ein Modulares Angebot wo man Dinge ganz einfach raus / rein nehmen kann. Wir haben bis jetzt nicht nur einmal gehört, dass das sehr positiv ist.

    Solche Angebote machen wir aber nicht um Aufträge zu gewinnen, das ist eher ein positiver Nebeneffekt, sondern hauptsächlich um ein besseres Gefühl für den Umfang zu bekommen und dem „Ich will eine Pauschale, wie viel kostet es?“ entgegen zu wirken.

    Es wäre natürlich toll das erarbeiten und formulieren dieser Funktionen / User Stories bezahlt zu bekommen, aber soweit sind wir leider noch nicht. (Zumindest schaffen wir es nicht, es zu verkaufen.)

Du hast eine Meinung dazu? Wir freuen uns :)

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