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7 Hinweise dafür, dass du deinen Traumjob gefunden hast

von Stefan Rössler am 3. Mai 2012

3 Kommentare zuletzt von Liane

Wie findet man seinen Traumjob? Nun zunächst muss man „Traumjob“ definieren. Die meisten werden sagen, dass es sich dabei um eine oder mehrere Tätigkeiten handelt, die man ausführt, um damit Geld zu verdienen. Das ist nicht ganz richtig.

Das Wort Traumjob ist nichts weiter als eine Bezeichnung dafür, zu tun was man am meisten liebt und dafür Geld zu bekommen. Es geht darum „das Richtige“ zu finden. Zuerst findet man das Richtige und wird dann so gut darin, dass man Geld damit verdienen kann – nicht andersrum.

Viele von uns sind auf der Suche nach ihrem Traumjob und wissen vielleicht nicht genau, was sie tun können, um diesen auch zu finden. Wichtig ist zu wissen, dass man einen Traumjob nur erkennen, nicht aber im Vorhinein definieren kann. Das heißt, man muss Etwas erst ausprobieren um herausfinden zu können, ob es das Richtige für Einen ist. Und sobald man etwas ausprobiert, gibt es einige Hinweise auf die man achten kann, um festzustellen, ob man das Richtige gefunden hat:

1) Du verlierst dabei jedes Zeitgefühl. Mihaly Csikszentmihalyi beschreibt in seinem Buch Flow, wie Menschen während einer bestimmten Tätigkeit – angefangen bei sportlichen Betätigungen bis hin zur Durchführung chirurgischer Eingriffe – jegliches Zeitgefühl verlieren. Passieren kann dies auf zwei verschiedene Arten: 1) Längere Zeitspannen werden als kürzer empfunden und man „übersieht die Zeit“ oder 2) die Zeit scheint still zu stehen und ein kurzer Moment wird wie in Zeitlupe erlebt.

2) Du bist richtig gut darin. Ein sehr offensichtlicher Hinweis – wenn du wirklich gut in etwas bist, dann ist es wahrscheinlich auch das Richtige für dich. Der zuvor beschriebene Verlust des Zeitgefühls kann nur dann auftreten, wenn du bei einer bestimmten Tätigkeit wirklich außergewöhnlich gut bist.

3) Es fällt dir leichter als anderen. Zusätzlich dazu, richtig gut in etwas zu sein, ist es für gewöhnlich so, dass dir die Ausübung dieser Tätigkeit leichter fällt als anderen. Man könnte das als Talent oder besondere Begabung bezeichnen. Ein sicheres Zeichen dafür, dass dir Etwas leichter fällt als anderen ist, wenn du von vielen Menschen gelobt wirst und dir selbst ständig denkst, du hättest dieses Lob in Wahrheit nicht verdient, weil es dir gar nicht so schwer gefallen ist.

4) Du machst es nicht, um anderen zu gefallen. Dieser Hinweis ist schwierig zu erkennen. Wir treffen so viele Entscheidungen unbewusst, dass wir uns möglicherweise gar nicht im Klaren darüber sind, dass wir bestimmte Dinge tun, um anderen zu gefallen. Eine Möglichkeit um sicherzustellen, dass wir etwas nicht tun, um anderen zu gefallen, ist sich die Frage zu stellen, ob man es immer noch tun würde, wenn man niemals jemand anderem davon erzählen dürfte.

5) Du würdest es noch immer tun, wenn du kein Geld dafür bekommen würdest. Um wirklich herausfinden zu können, ob das, was wir tun, das Richtige für uns ist, müssen wir „Details“ wie finanzielle Sicherheit aus unserem Bewusstsein entfernen. Es gibt für jeden Menschen mindestens eine Tätigkeit, die so viel Freude mit sich bringt, dass wir sie auch noch tun würden, wenn wir keinen Cent dafür bekämen.

6) Du wirst dabei zum Perfektionisten. Abgesehen von Perfektion als Ausrede, etwas nicht fertig zu machen, kann die Verwandlung in einen Perfektionisten, bei der Ausführung einer bestimmten Tätigkeit, ein Zeichen dafür sein, das Richtige gefunden zu haben. Wenn du wirklich gut in etwas bist, dann nimmst du Verbesserungen vor, die so subtil sind, dass sie „normalen“ Menschen nicht einmal auffallen.

7) Du wirst Eins mit der Tätigkeit. Csikszentmihalyi nennt es „Flow“, andere nennen es „Bliss“ oder „in the Zone“. Wie du dazu sagst, spielt keine Rolle, aber dass du das Richtige gefunden hast, erkennst du daran, dass du Eins mit dem wirst, was du tust. In dem Moment, in dem du eine bestimmte Tätigkeit ausführst, verlierst du nicht nur dein Zeitgefühl sondern auch dein Gefühl für dich selbst. Dein Ego verschwindet und du wirst Eins mit der Tätigkeit, dem Moment, dem Universum …

Wenn du einige dieser Hinweise selbst kennst, dann lohnt es sich, dir darüber im Klaren zu werden, bei welchen Tätigkeiten du sie erlebst. Egal ob beim Schreiben eines Artikels, beim Ausführen eines bestimmten Sports oder beim Basteln, Malen oder Gedichte auswendig lernen – mach dir eine Liste dieser Tätigkeiten und du kommst deinem Traumjob einen bedeutenden Schritt näher.

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Bisher 3 Kommentare

  1. Simon3. Mai 2012

    süß stefan, reden wir in 40 jahren nochmal drüber.

  2. Stefan3. Mai 2012

    Ich freu mich drauf :)

  3. Liane7. Mai 2012

    Echt gute Zusammenfassung. Jeder Mensch wünscht es sich seinen Traumjob zu finden aber dies gelingt leider längst nicht immer. Wer aber wirklich einen Job findet auf den alle 7 Punkte die in diesem Artikel genannt werden zutreffen hat durchaus auch gute Karrierechancen. Die Motivation ist dann viel höher was wiederum auch die Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit sehr positiv beeinflusst.

Du hast eine Meinung dazu? Wir freuen uns :)

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