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Wie sieht euer Desktop aus?

von Stefan Rössler am 9. März 2012

7 Kommentare zuletzt von Peter Kammerer

Ich versuche meinen Schreibtisch sauber zu halten. Alles was ich sehen will, ist das Foto von meiner Freundin und mir und das heutige Datum mit der Uhrzeit.

Standardmäßig habe ich meine Dockleiste ausgeblendet (rechte Maustaste auf Dock –> Dock ausblenden), weil ich sie nie verwende um Programme zu starten. Seitdem ich gelernt habe, dass ich Spotlight mit der Tastenkombination ⌘ + SPACE öffnen kann und 2 bis 3 Buchstaben genügen um per Auto-Completion das gewünschte Programm zu öffnen, verzichte ich auf die glänzenden Hüpf-Icons der Dockleiste.

Außerdem lasse ich mir auch meine Festplatten nicht mehr anzeigen (Finder –> Einstellungen –> Festplatten abhaken). Auf diese Weise habe ich kein einziges Icon auf meinem Schreibtisch liegen, was mich dazu motiviert, erst gar keinen Chaos entstehen zu lassen.

Ich hatte früher meist den kompletten Schreibtisch voll mit Icons von irgendwelchen Ordnern und Dateien. Irgendwann habe ich damit begonnen, einen Sport daraus zu machen, alles vom Schreibtisch fernzuhalten. Wenn wirklich einmal eine Datei auf dem Desktop liegt, weiß ich, dass sie wichtig sein muss. Dasselbe mache ich auch mit dem Posteingang von Mail – das ist aber eine andere Geschichte.

Ich dachte es wäre lustig, meinen Schreibtisch mit euch zu teilen und vielleicht hat ja der Eine oder die Andere Lust, den eigenen Desktop inkl. kurzer Beschreibung hier zu posten. Würde mich freuen, andere Philoshophien kennenzlernen.

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Bisher 7 Kommentare

  1. Philipp Rudler9. März 2012

    Auch empfehlenswert ist „Quicksilver“ für Mac; schneller als spotlight.

    Mein Desktop am Arbeitsrechner: https://lh4.googleusercontent.com/—dIg5dMEvzc/T1o8i1HO_CI/AAAAAAAAAEs/RI8ORdCuyPE/w776-h486-k/desktop.JPG

  2. Philipp Rudler9. März 2012

    Neutrales grau als Background und meistens landen die aller aller ersten mock-ups am desktop. Oder zwischengespeicherte JPGS aus Google. Oder mein Profilbild. Jo, recht unspektakulär.

  3. Stefan9. März 2012

    http://img835.imageshack.us/img835/5098/bildschirmfoto20120309u.png

    Alfred ist auch gut für den Mac. Spotlight lernt nicht dazu.

    Auf dem Desktop ist einfach alles schneller zu erreichen, obwohl mir das Programm DefaultFolder X eine unglaubliche Zeitersparnis einbringt. Das kann ich jedem Mac Nutzer nur ans Herz legen.

  4. Florian9. März 2012

    So ein nur grauer Desktop ist mir doch etwas zu langweilig. Hier mal mein Privater, von der Arbeit reiche ich noch nach. http://i.imgur.com/3n365.jpg

    Ich hab hier immer alles in Gruppen geordnet: Bilder die mich gerade Inspirieren, Musik, aktuelle Arbeiten, Künstler von denen ich nie Genug haben kann, usw.

    Den Privaten mülle ich längere Zeit auch mal zu, hingegen den professionellen räume ich wöchentlich auf.

  5. Stefan13. März 2012

    Danke für die Software-Tipps :)

    Quicksilver habe ich mir installiert und werde ich die nächsten Wochen testen. Der Rest kommt später dran.

    Ansonsten finde ich es interessant, dass ihr sehr schlichte Hintergrundbilder (bzw. einfach einen grauen Hintergrund) habt und Dateien und Ordner teilweise in logischen Gruppen zusammenlegt.

    Das hab ich früher auch gemacht, hab dabei aber schnell den Überblick verloren und mit der Zeit ist mein System auseinander gebrochen und ich habe – wie im echten Leben – einen Vormittag mit zusammenräumen verbracht und dann wieder ein paar Wochen weitergearbeitet, bis ich wieder zusammenräumen musste.

    Habt ihr ähnliche Probleme?

  6. Michael16. März 2012

    Das mit den dunklen, schlichten Hintergrundbildern lässt sich glaub ich einfach erklären. Ein ruhiger, dunkler Hintergrund ist angenehmer anzusehen und man findet am Desktop abgelegte Dateien schneller als auf einem hellen, bunten, sehr lebhaften Hintergrundbild. Mein Desktop ist momentan leider ziemlich zugemüllt. Ich habe mir schon ein paar Mal vorgenommen ihn leer zu halten, jedoch bleibt immer etwas liegen, vor allem wenn man mehrere Projekte mit verschiedenen Prioritäten und Deadlines am laufen hat. Ganz schlimm ist es mit unterschiedlichen Versionen von bearbeiteten Fotos und Designentwürfen - man will ja nichts löschen bzw. verlieren, für das man sich noch nicht endgültig entschieden hat. Ich hab mir dann aber immer wieder „Ordnen“-Ordner angelegt (so wie Florian). Allerdings hab ich diese Ordner nie wieder angerührt. Vermutlich weil man eh alles über den Finder findet - egal wo und wie sinnvoll es liegt. Ich verwende ausserdem die farbigen Etiketten von MacOS, um die Wichtigkeit der Files zu „ranken“ und sie teilweise zu gruppieren. zB. rot = wichtig, gelb = work in progress, blau = interessant usw.

  7. Peter Kammerer15. Dezember 2012

    Ich weiß nicht, ob es bei dem Thema signifikante Unterschiede zwischen Mac- und Windoof-Usern gibt.

    Aus historischen Gründen nutze ich trotz TFT noch einen satt schwarzen Hintergrund (Einbrenngefahr bei den Uralt-Röhren-Monitoren). Einziger Schmuck im Background ist lediglich der Kopf eines Löwen.

    Auch wenn es nicht mehr um das Einbrennen geht bringt der schwarze Hintergrund einen guten Kontrast zu den Icons, blendet nicht und lenkt nicht ab.

    Auf dem Desktop befinden sich dann alle wichtigen und oft benötigten Programme - so um die 50: Verschiedene Video-, Grafik- und Audio-Tools, die Tools für web working, Cloud-Dienste un die Standard-Icons des Systems.

    Übersichtlichkeit wird durch thematische Gruppierung der Icons rund um den Löwen gewahrt.

    Zudem befinden sich die ständig genutzten Tools in der Schnellstartleiste.

    Dokumente und Ordner - also die Werkstücke - haben auf meinem Desktop nix verloren.

Du hast eine Meinung dazu? Wir freuen uns :)

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