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Meine Morgenroutine

von Stefan Rössler am 21. März 2012

Seit einigen Wochen habe ich mir eine Morgenroutine angewöhnt. Ich stehe früher auf, versuche gleich in der Früh etwas Wichtiges zu erledigen und mache jeden Morgen ein wenig Sport. Ich dachte es wäre hilfreich, wenn ich euch mehr von meiner Morgenroutine erzähle.

Warum habe ich mir eigentlich eine Morgenroutine angewöhnt? Meine größte Motivation war, dass ich meinen Tag bewusst beginnen wollte. Ich wollte nicht aufstehen und sofort gestresst sein, weil ich mich ins Büro hetzen muss, um dort dringende Arbeiten zu erledigen. Ich wollte den Beginn des Tages dafür nutzen, Zeit für mich selbst zu haben und Dinge zu machen die mir wichtig sind.

Das erste was ich dafür getan habe, war am Sonntagabend meinen Wecker für den nächsten Tag auf 6 Uhr einzustellen und mir vorzunehmen, dass ich beim ersten Läuten aufstehe und meinen Tag wie geplant beginne. Außerdem habe ich mir vor meinem geistigen Auge vorgestellt, was ich am Morgen machen möchte: Ich wollte einen Blog-Artikel schreiben, Fitnessübungen machen und mich für die Arbeit vorbereiten.

Am nächsten Tag habe ich meinen Plan in die Tat umgesetzt, bin um 6 Uhr aufgestanden und habe alles erledigt, was ich mir vorgenommen hatte. Stephen Covey nennt das in The Seven Habits „Private Victory“ und schreibt, wie motivierend es ist, gleich zu Beginn des Tages über sich selbst zu siegen und Dinge, die man sich vorgenommen hat zu erledigen – auch wenn sie nicht sofort angenehm sind und man sie deshalb gerne auf später verschieben möchte.

Nachdem ich die letzten Tage etwas experimentiert habe, bin ich bei einer mehr oder weniger fixen Morgenroutine angekommen:

  • Aufstehen um 6 Uhr
  • Auf dem Weg zur Toilette die Kaffeemaschine einschalten
  • Im Badezimmer Hände und Gesicht waschen
  • Kaffee zubereiten und im Wohnzimmer Platz nehmen
  • Meine Ideen für Blog-Artikel durchsehen und ein Thema wählen
  • 1 Liter Schwarztee zubereiten
  • WordPress öffnen und mit dem Schreiben beginnen
  • Artikel veröffentlichen
  • Fitnessübungen machen
  • Müsli zubereiten und am Balkon essen
  • Duschen und Zähneputzen
  • E-Mails und Facebook checken
  • 1 Liter Grüntee für die Arbeit vorbereiten
  • Auf dem Weg zur Arbeit ca. eine halbe Stunde durch den Park spazieren

Das wäre eine sehr detaillierte Beschreibung meines (z.B. des heutigen) Morgens. Manche der Aktivitäten will ich unbedingt beibehalten, wie meine Fitnessübungen und das Zubereiten meines Müslis. Andere Dinge, wie z.B. das Schreiben eines Blog-Artikels oder der Kaffee gleich zu Beginn des Tages sind Teile meines Experiments, welche ich vielleicht austauschen werde.

Das Schreiben in der Früh ist natürlich ein super Start in den Tag, wenn ich aber kein Thema habe, dann setze (oder lege) ich mich stattdessen auf die Couch und versuche eine halbe Stunde lang nichts zu tun oder lese ein bisschen. Die wesentlichen Eckpfeiler meiner Morgenroutine sind, das frühe Aufstehen und das bewusste Durchführen bestimmter Aktivitäten, wie die Zubereitung meines Müslis, bei der mich alleine das Schneiden der Zutaten gute 10 Minuten beschäftigt und ich alles in allem ca. eine halbe Stunde brauche bis ich aufgegessen habe.

Was mir bis jetzt am meisten gefällt ist, dass ich wach bin, wenn die Sonne aufgeht und ich der Welt beim aufwachen zusehen kann. Auf diese Weise fühle ich mich mehr im Einklang mit der Welt, als wenn ich erst um 8 oder halb 9 aus dem Bett rauskomme. Das Ganze ist wie gesagt ein Experiment und ich bin gespannt, wie ich meine Morgenroutine in den nächsten Wochen noch anpassen werde.

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