Ich hab es durch. Das Nummer 1 Buch auf Amazon. Die Steve Jobs Biografie. Am meisten beeindruckt hat mich, wie Jobs sich auf eine Rede zur Graduierung von Stanford-Studenten vorbereitete. Es war sein erstes Mal eine solche Ansprache zu halten und nach langer Überlegung entschied er sich gegen die angebotene professionelle Beratung.
Jobs begann seine Rede in Stanford schlußendlich mit der Anmerkung, dass er nun lediglich 3 Geschichten erzählen werde.
Today I wanna tell you three storys about my life. That’s it. No big deal. Just three stories. Steve Jobs in his Stanford Commencement Speech 2005
In der folgenden Viertelstunde lieferte er einen sehr persönlichen Rückblick eigener Erfolge und Rückschläge. Er erzählte vom Studienabbruch, der ersten Liebe und seiner Krebs-Erkrankung. Die Studenten hingen sichtlich an seinen Lippen und das trotz des lärmenden Flugzeugs am Himmel.
Perfekte Präsentationen erzählen Geschichten. Und Jobs war ein Meister im Geschichtenerzählen. Die bis ins kleinste Detail inszenierten Produktvorstellungen von Apple sind gleichzeitig großartig erzählte Geschichten mit Menschen in den Hauptrollen.
Geschichten zu erzählen und weiterzugeben ist eine von den ältesten und wichtigsten menschlichen Fähigkeiten. Früher konnte Wissen, in Geschichtenform weitergegeben, das Bestehen einer ganzen Bevölkerung garantieren. Heute erzählen wir unseren Kindern Geschichten vor dem Einschlafen und wenn wir abstrakte Dinge greifbarer machen wollen. (Jeder von euch kennt wohl die Geschichte von der Biene und der Blume). Wir Designer verwenden Geschichten, um zu beschreiben, welche Erfahrungen Menschen bei der Verwendung unseres Interfaces machen sollen.
Gut erzählte Geschichten helfen beim Verständnis und machen komplizierte Dinge einfach. Vor kurzem ist ein großartiger Geschichten-Erzähler gestorben. Lasst uns dafür wieder mehr davon erzählen.

Wie macht …?
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Paul — 30. Dezember 2011
Ich steh auf euren blog, super interessant. Kannst dem Stefan auch ausrichten!
Mir ist ein kleiner fehler aufgefallen. Vl wars ja auch absicht, weil du deinen facebook post ausprobieren wolltest wo ein „das“ ausgeblendet wird. Beim vorletzten absatz hast du zwei mal „machen“ geschrieben.
Lg P.
Markus — 3. Januar 2012
Hallo Paul,
vielen Dank für dein Lob, werd ich auch an Stefan weitergeben. Und nein, der Fehler war nicht gewollt