Ein paar Freunde und ich hatten vor kurzem eine Unterhaltung über das Notensystem an unseren Schulen. Wir haben über die Vor- und Nachteile von Schulnoten gesprochen, und um ehrlich zu sein, mir fallen nur Nachteile ein.
Das klassische Argument für Schulnoten ist, dass man alle Schüler miteinander vergleichen kann. Man hat ein objektives System, dass auf einen Blick verrät, welche Schüler besser sind als andere. Und darin liegt auch das größte Problem: Es handelt sich bei dieser Objektivität um eine Illusion. weiterlesen
Wir haben für einen Kunden einmal eine Übersicht aller Schriften gemacht, die man für Webseiten bedenkenlos verwenden kann. Die Liste zeigt die sogenannten „browser safe fonts“, welche auf allen Windows- und Mac-System installiert sind.
Die Seite kann unter http://simplease.at/webtypo.html gefunden werden. Für jeden, der sich dafür interessiert, wie man die einzelnen Schriften einbindet, noch ein kurzer Auszug aus der CSS-Datei: weiterlesen
Wir sagen immer, dass Designer und Programmierer miteinander arbeiten sollten – nicht nacheinander. Heute ist mir klar geworden, warum wir dieser Meinung sind und warum wir selbst nicht darauf vergessen dürfen.
Wenn ein Programmierer über seine Arbeit nachdenkt, sieht er Programmcode und Datenbanken. Designer sehen Menschen und Interfaces. Programmierer sind nicht schlauer als Designer, sie können nur besser denken, weil sie sich nicht mit menschlichem Verhalten, sondern mit technischen Möglichkeiten auseinandersetzen. weiterlesen
Ich hab es durch. Das Nummer 1 Buch auf Amazon. Die Steve Jobs Biografie. Am meisten beeindruckt hat mich, wie Jobs sich auf eine Rede zur Graduierung von Stanford-Studenten vorbereitete. Es war sein erstes Mal eine solche Ansprache zu halten und nach langer Überlegung entschied er sich gegen die angebotene professionelle Beratung.
Das ist ein Ausschnitt des Covers von Edward Tufte’s The Visual Display of Quantitative Information. Unser Lehrer Konrad Baumann hat es als Einstieg zur ersten Einheit „User Interface Design“ gezeigt und uns damals gefragt, worum es sich dabei handeln könnte.
Vor diesem Tag dachte ich immer, Design müsste in erster Linie schön sein. In dem Moment, als mir klar wurde, dass auf diesem Bild ein Fahrplan dargestellt wird, der die einzelnen Zugverbindungen zwischen zwei Städten zeigt, habe ich meine Auffassung von Design aber stark erweitert. Design muss nicht (nur) schön aussehen – Design muss kommunizieren. weiterlesen
Wir haben vor kurzem gefragt, was ihr euch von einem perfekten Praktikum erwartet. Danke noch einmal an alle, die uns ihre Erfahrungen geschildert haben und uns bei unserem Vorhaben unterstützen. Wir haben interessante Infos erhalten und verraten euch kurz unseren aktuellen Stand. weiterlesen
Es gibt zwei Fragen, die man sich bei jeder Design-Entscheidung stellen kann. Die eine Frage lautet „warum nicht?“, die andere „warum eigentlich?“. Bei der ersten Frage, sagt man standardmässig zu allem Ja, bei der zweiten braucht man erst einen wirklichen Grund um etwas zu machen.
Ich denke dabei an Dieter Rams – weniger, aber besser. Leute die dazu neigen, ständig zu fragen „warum nicht?“, machen am Ende viel zu viele Dinge auf einmal und tun sich damit selbst und ihrer Arbeit keinen Gefallen. Leute die fragen, „warum eigentlich?“ machen nur wenige Dinge, weil sie standardmässig alles in Frage stellen. Wenn sie etwas machen, machen sie es dafür richtig. weiterlesen
Es gibt nichts Unnatürlicheres als Stillstand. Alles um uns herum ist in Bewegung. Das Universum dehnt sich ständig weiter aus, Planeten kreisen auf ihren Umlaufbahnen und Elektronen bewegen sich um den Atomkern. Bewegung bedeutet Leben – für alles andere genauso wie für uns.
Das Schlimmste was wir tun können, ist stehenzubleiben und in Erinnerungen an die gute, alte Zeit zu schwelgen. Nicht daran zu denken, was heute Sinn macht, sondern alten Lösungen blind zu vertrauen. Unser Leben ändert sich schneller als je zuvor, und wenn wir dabei nur zusehen, wird es an uns vorbeiziehen, während wir an Ideen und Überzeugungen von gestern festhalten. weiterlesen
Ich habe vor kurzem einen Blog-Artikel darüber geschrieben, warum wir Webseiten im Browser designen. Für jeden der sich dafür interessiert, habe ich ein paar Bilder und Screenshots unserer eigenen Webseite gesammelt, die recht gut zeigen, wie wir das machen. weiterlesen
Wir arbeiten gerade an einem großen Feature des Service-Tools, das wir für das Radgeschäft von Bernhard Kohl entwickelt haben. Bis Ende des Jahres wollten wir die Online-Anmeldung für Kunden implementieren. Am Wochenende kam der Anruf, dass es gut wäre, dieses Feature innerhalb einer Woche online zu schalten.
Eine Arbeit, für die wir ein komplettes Monat eingeplant hatten, muss plötzlich in 5 Tagen erledigt werden. Was sich nach einem Horror-Szenario anhört, ist in Wahrheit eine gute Sache. Wir haben so wenig Zeit für die Umsetzung des Features, dass wir alle Entscheidungen sofort treffen müssen und nicht auf später verschieben können. weiterlesen
Life can be much broader once you discover one simple fact, and that is, everything around you that you call life was made up by people that were no smarter than you … the minute that you understand that you can poke life … that you can change it, you can mould it … that’s maybe the most important thing.Steve Jobs
Das typische Praktikum ist Zeitverschwendung. Entweder verschwenden Praktikanten ihre Zeit damit, Bilder in Photoshop freizustellen oder Arbeitgeber verschwenden ihre Zeit damit, Arbeit zu erfinden um ihre Praktikanten zu beschäftigen.
Ich weiß, dass diese Sichtweise einseitig ist und manche Praktika einmalige Erfahrungen sind, die großen Einfluss auf unser zukünftiges (Arbeits-)Leben nehmen können. Das ist auch super. Die Frage lautet, wie kann so ein Praktikum aussehen? Und was können Praktikanten und Arbeitgeber tun, um ein perfektes Praktikum zu erleben? weiterlesen
Im ersten großen Kundenauftrag vergaßen wir fast, wer wir sind.
„Das passt ja wie die Faust aufs Auge. Der perfekte Kunde. Hier müssen wir alles richtig machen.“ Diese und ähnliches waren die Dinge, die uns nach der Projektanfrage durch den Kopf gingen. Die Studiumszeit ging dem Ende zu und der Gedanke mit der eigenen Firma weiterzumachen festigte sich. Zeit also um ein ordentliches Referenzprojekt abzuliefern – so unser Plan. weiterlesen
Wir arbeiten seit einigen Wochen an unserer eigenen Webseite. Was ihr gerade auf simplease.at seht, ist das Ergebnis einer Selbstfindungsphase, in der wir darüber nachgedacht haben, wer oder was Simplease eigentlich ist. weiterlesen