Designer auf der ganzen Welt kennen und verwenden Lorem Ipsum oder irgendeine andere Art von Platzhaltertexten. Die Portfolios mancher Kollegen sind voll mit Auftragsarbeiten, die an Stelle von echten Informationen nur Platzhaltertexte zeigen. Manche denken sich dabei vielleicht nicht viel aber ich kann’s nicht wirklich verstehen.
Wer Artikel wie Eisbergmodell für Designer oder Ein Bild sagt mehr als tausend Worte gelesen hat, weiß bereits auf was ich hinaus will: Design ist mehr als schöne Bilder. Designer, die ohne Inhalt arbeiten und deshalb Lorem Ipsum verwenden müssen, sind keine Designer – sie sind Deko-Experten. weiterlesen
Wir haben gestern wieder User Interface Design an der FH Joanneum unterrichtet. In den Gesprächen mit den Studenten ist uns ein Gedanke gekommen, den wir nur in einer Gruppe besprochen haben, der aber für jeden interessant sein könnte: Prototypen sind ein Werkzeug, keine Garantie.
Es gibt nicht die Methode, um einfache und benutzerfreundliche User Interfaces zu entwickeln. Selbst wenn jemand hunderte von Prototypen baut und diese ständig in Usability-Tests überprüft, ist das keine Garantie dafür, dass am Ende eine nützliche Software herauskommt. weiterlesen
Es ist immer wieder spannend Autoren deren Bücher man liest auch auf der Bühne zu sehen.
Ich bin vor kurzem auf einen der Vorträge der UX Week 2011 von Adaptive Path gestoßen.
Jesse James Garrett spricht hier, gemeinsam mit „Design-Researcher“ Mark über seine Arbeit am Twitter User-Interface. Die folgenden Dinge habe ich aus diesem Vortrag mitnehmen können.
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Es ist mittlerweile fast ein Jahr her, dass ich unseren derzeit meistbesuchten Artikel Das iPad als MIDI-Controller für Traktor veröffentlicht habe. Und mit der Zeit ist auch mein iPad gegangen. weiterlesen
Wer gute User Interfaces gestalten möchte, sollte zuvor die Grundlagen der Typografie verstehen. Abgesehen von Ratschlägen zu Zeilenabständen, Absätzen und Überschriften, haben Buchtypografen in den letzten 500 Jahren aber noch andere Dinge gelernt, die uns dabei helfen, bessere Designer zu werden.
Typografie ist für Leser da und nicht für TypografenLesetypografie von Hans Peter Willberg und Friedrich Forssman
Jeder der schonmal versucht hat eine per CSS zu gestalten, wird schnell bemerkt haben, dass dies nur eingeschränkt möglich ist. Mir ist es erst vor kurzem wieder aufgefallen, als ich für unsere Einreichung zum CSSOff Wettbewerb (unmatchedstyle.com) eine spezielle Dropdown-Liste umsetzen musste. weiterlesen
Egal, ob Online-Registrierung, Webshop oder das Servicetool, welches wir für Bernhard Kohl entwickelt haben: Hinter jeder Webapplikation steckt eine Datenbank, in der sich im Laufe der Zeit viele Informationen ansammeln.
Datenbanken speichern ihre Daten in Tabellen, das findet der Computer am einfachsten, für Menschen sind große Tabellen öd und unübersichtlich. Deswegen wirft ein Kunde – bzw. man selbst – nur selten (oder nie) einen Blick auf die wertvollen Daten. weiterlesen
Vor einigen Jahren wollte ich bereits mit der Softwareentwicklung für Mac OS X beginnen. Die Fähigkeiten dazu hatte ich vor mir selbst beizubringen. Diese Idee verflog jedoch so schnell, wie sie gekommen war. weiterlesen
Wenn ihr auch denkt, dass Design dasselbe ist wie Kommunikation, und einen Weg sucht, euren Kunden den Unterschied zwischen Design und Dekoration zu veranschaulichen, dann haben wir ein praktisches Beispiel für euch.
Design-Problem:
Die obere Darstellung der Öffnungszeiten weist einige Design-Probleme auf. Unabhängig davon, dass die Schrift sehr klein ist und die Farbkombination der Lesbarkeit nicht gerade zuträglich sein dürfte, gibt es ein tieferes Problem mit dieser Lösung. weiterlesen
In den letzten Jahren haben wir viel über Design im Allgemeinen und über Interface-Design im Speziellen gelernt. Für jeden der Interesse an UI-Design hat und wissen möchte, wie die Arbeit eines Interface-Designers in der Praxis aussieht, habe ich eine kleine Liste an Fragen zusammengeschrieben, die wir uns während der Arbeit am User Interface ständig stellen. weiterlesen
Heute war Lecture Day im Kunsthaus in Graz. Veranstaltet wurde das Ganze von einer Gruppe von FH-Studenten, die sich selbst Strebergruppe nennen, und die genau wie der Großteil des Publikums, gerade Informations-Design an der FH Joanneum studieren.
Wir hatten als ehemalige FH-Studenten, die Möglichkeit über unsere bisherigen Erfahrungen als Selbstständige zu berichten. Zusammenfassend für jeden, der heute nicht im Kunsthaus war, habe ich die besprochenen Punkte noch einmal in diesem Blog-Artikel zusammengefasst. weiterlesen
Nach dem Lesen des Dark Pattern-Artikels von A List Apart bin ich in den letzten Tagen etwas sensibler geworden, was „Dark Design Patterns“ betrifft.
Harry Brignull spricht in dem Beitrag von „dunklem“ Design. Als Beispiele nennt er „Smart Defaults“ von Formularen, welche standardmäßig die Erlaubnis für Marketing erteilen, oder versteckte Kosten im Checkout. Mithilfe des Interface-Designs werden gezielt Informationen vorenthalten oder für den Benutzer unvorteilhafte Standard-Entscheidungen getroffen.
Ziel davon ist immer, den wirtschaftlichen Nutzen für das Unternehmen zu steigern, die Methoden dazu bewegen sich in einer rechtlichen Grauzone.
Haben Sie etwa das Kleingedruckte nicht gelesen?
Die Standard-Frage nach Vertragsabschluss
Wenn man an Branding denkt, denkt man automatisch an Logos und Markennamen. Jeder der sich mit Branding ausführlicher befasst hat, weiß aber, dass diese beiden Aspekte nur ein Teil der Geschichte sind. Der andere Teil sind Dinge wie Typografie, Farben und Sprache.
Je nachdem wie weit man den Begriff Branding fasst, stößt man dabei vielleicht auch auf Ausdrücke wie Corporate Behaviour oder Corporate Smell. Grundsätzlich kann jede Qualität, die ein Kunde beim Zusammentreffen mit einer Marke erlebt, ein Teil des Brandings sein. Seit Menschen und Marken verstärkt im Web aufeinander treffen, spielt vor allem das User Interface eine immer stärker werdende Rolle für das Branding. weiterlesen
Wenn wir gefragt werden, was wir machen, haben wir einige Antworten parat. Angefangen bei wir machen Webseiten so einfach, dass sie auch deine Oma benutzen kann, über wir verbessern die Benutzerfreundlichkeit von Software bis hin zu wir sind Interface-Designer.
Jeder mit dem wir sprechen, mag die Idee, dass wir Webseiten und Software einfacher machen. Die meisten haben auch gleich die eine oder andere Horror-Geschichte aus ihrem eigenen Leben zu erzählen. Sobald wir aber über Interface-Design zu sprechen beginnen, verschlägt es vielen die Sprache. Keiner scheint so recht zu wissen, was ein Interface ist, und dass obwohl es so einfach erklärt werden kann: weiterlesen
Ich will nicht gegen unser eigenes Geschäft sprechen, aber bei dem ganzen Gerede über Usability muss eine Sache klargestellt werden: Usability, also Nutzbarkeit oder etwas schöner übersetzt Benutzerfreundlichkeit, ist nicht das Wichtigste. Am wichtigsten ist, dass ein Produkt oder Service nützlich ist.
Usability is always secondary. It’s never the most important thing about an experience. I will accept poor usability if I get what I need, if the total experience is great. I will reject perfect usability if I am not rewarded with a useful, engaging experience.
Donald Norman – Autor von The Design of Everyday Things