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Im Simplease-Blog schreiben wir über Design, Web-Entwicklung und unser Leben als Selbstständige.

Warum? Warum? Warum? Alles klar!

von Stefan Rössler am 18. Oktober 2011

Die Frage nach dem Warum ist die einzige Möglichkeit, um sich über seine Absichten klar zu werden. Wenn ich eine gute Entscheidung treffen möchte, frage ich solange nach dem Warum, bis ich das zugrundeliegende Problem verstehe, denn nur darum geht es – egal ob als Designer, Unternehmer, Freund oder Partner. Ein Beispiel um zu verstehen, wie hilfreich die Frage nach dem Warum sein kann:

Wir sollten anfangen zu bloggen

Warum?

Weil wir den Leuten zeigen wollen, wie wir arbeiten.

Warum?

Damit diese Leute etwas von uns lernen können.

Warum?

Weil wir uns auch jemanden gewünscht hätten, der seine Erfahrungen mit uns teilt.

Warum?

Weil wir sowohl aus den Fehlern als auch aus den Erfolgen etwas lernen hätten können.

Warum?

Weil man nur anhand von echten Beispielen etwas über das echte Leben lernt.

Jetzt kommen wir dem wahren Grund schon näher. Das heißt, wenn wir bloggen, wäre es gut, über Dinge zu schreiben, die wir selbst erlebt haben. Das können wir uns für die Zukunft merken. Jetzt aber noch einmal kurz zurück. Warum sollen die Leute etwas von uns lernen? Das ist schön und gut, dass wir auch gerne etwas gelernt hätten, aber was bringt uns das jetzt?

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Wir wollen, dass die Leute etwas lernen

Warum?

Zu Leuten von denen man etwas gelernt hat, baut man eine spezielle Verbindung auf.

Warum ist diese spezielle Verbindung wichtig?

Naja, ich dachte wir leben in der Zeit der Vernetzung. Früher hat man das Freunderlwirtschaft oder Verhaberung genannt, heute nennt man das Netzwerk – so eines wollen wir natürlich auch haben.

Und jetzt ohne Seitenhieb?

Jeder der unseren Blog liest, weiß plötzlich wer wir sind und was wir tun. Jeder weiß wie wir denken und wohinter wir stehen. Sollte jemand dann über ein Projekt stolpern, bei dem das, was wir ihm oder ihr gelernt haben, nicht mehr ausreicht, stehen die Chancen nicht schlecht, dass sie oder er sich an uns richtet. Das muss nicht Morgen sein, es ist wahrscheinlich auch nicht nächste Woche und vielleicht nicht nächstes Monat, aber in 2 Jahren klingelt das Telefon und wir vereinbaren vielleicht einen Termin für ein Erstgespräch.

Das wäre natürlich super, vor allem weil wir dann nicht irgendeine Design- oder Usability-Agentur wären, sondern jeder wissen würde, was wir tun, woran wir glauben und was wir können. Und am wichtigsten, jeder würde wissen, dass wir ehrlich und vertrauenswürdig sind, und das nicht nur weil wir es behaupten, sondern weil wir es regelmäßig gezeigt haben.

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