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Im Simplease-Blog schreiben wir über Design, Web-Entwicklung und unser Leben als Selbstständige.

Das Wichtigste zuerst

von Stefan Rössler am 12. August 2011

Als Selbstständiger scheint es oft so, als gäbe es hunderte Dinge auf einmal zu erledigen. Man muss noch das machen und das auch, und das wäre auch noch gut gewesen. Wie soll man sich bei all der Arbeit nur entscheiden, womit man beginnt? Die Antwort ist einfach: Das Wichtigste zuerst.

Wir haben viele Ziele und Ambitionen. Wir wollen etwas machen, das wir gerne tun. Wir wollen neue Erfahrungen sammeln und besser werden. Wir wollen genug Geld verdienen, damit wir uns darüber keine Gedanken mehr machen müssen. Und manche von uns wollen etwas Sinnvolles machen, auf das sie stolz sein können.

Was ist wirklich wichtig?

Um diese Ziele zu erreichen, müssen wir uns entscheiden, was wirklich wichtig ist. Wenn ich z.B. ein Restaurant-Besitzer wäre, würde ich mich als allererstes um mein Essen kümmern. Bevor ich einen Cent für Deko ausgebe, mir Speisekarten drucken lasse oder Inserate in Auftrag gebe, würde ich mich darum kümmern, erstklassiges Essen anbieten zu können. Was bringt mir ein schönes Logo, wenn mein Essen nicht schmeckt?

Eine Möglichkeit, um herauszufinden, was wirklich wichtig ist, ist die Reduktion von Komplexität. Hierfür bietet sich die 80/20-Regel an, die besagt, dass 80 % der Ergebnisse in 20 % der Gesamtzeit eines Projekts erreicht werden. Das heißt, dass 20 % der Arbeit ausreichen, um 80 % der Ergebnisse zu liefern. Es gilt also die richtigen 20 % zu finden.

Wir machen Software, die genau das macht, was unsere Kunden brauchen. Am wichtigsten ist also, dass unsere Software dieses Versprechen auch erfüllt. Sie muss dazu schnell sein, darf keine Fehler haben und soll einfach zu bedienen sein. Wenn wir uns auf diese paar wichtigen Dinge konzentrieren, dann erledigt sich der Rest von alleine.

Die Entscheidung darüber, was wirklich wichtig ist, fällt nicht immer so leicht wie im Beispiel mit dem Restaurant oder in unserem Fall. Es ist aber lohnenswert, sich darüber Gedanken zu machen, damit man nicht 80 % seiner wertvollen Zeit dafür vergeudet, gerade mal 20 % seiner Arbeit zu erledigen.

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Bisher 1 Kommentar

  1. Pingback Carrot on a stick: Usability Review von experteer.at | Simplease Blog10. Oktober 2011

    […] in Beratung->Designstudios? Ich beschließe einfach beides anzuhaken um keinen Job zu verpassen. 80% der Branchen sind für mich gänzlich uninteressant. Um einen besseren Überblick zu bekommen […]

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